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Auf den Gipfel des Magaro in Mazedonien


Bei dem kleinen Ausflug nach Mazedonien wollten wir auch etwas von der Landschaft sehen. Da wir sowieso über den Galičica-Nationalpark an den Prespa See fahren wollten, war es naheliegend, dort etwas zu unternehmen. Isi hatte uns diese kleine Runde auf den Magaro (2255 m) recherchiert.

Gestartet sind wir direkt vom höchsten Punkt der Passstraße auf 1600 Metern über dem Meeresspiegel. Im ganzen Nationalpark gibt es viele Hinweisschilder mit möglichen Routen. So gab es auch an unserem Parkplatz eine Beschreibung mit Karte, die uns den Weg zeigte. Das war sehr hilfreich, da wir keine GPS-Karte von Mazedonien hatten.



Vom Parkplatz aus ging es ein kleines Stück bergauf über eine Wiese. Dann mussten wir uns ein steiles Waldstück hoch quälen. Als wir aus dem Wald heraus traten, zog sich der Weg weiter in einer Rinne den Berg hoch. Trotz des guten Wetters war es eine ziemliche Schinderei und auch die Aussicht hielt sich noch sehr in Grenzen. Lediglich den Startpunkt konnte man von hier gut sehen.

Nach der Hälfte des Aufstieges teilte sich der Weg. Von hier konnte man auch grob erahnen, wie die weitere Runde über den Bergrücken verläuft. Wir entschieden uns dafür gegen den Uhrzeigersinn zu laufen, um einen steileren Aufstieg und dafür später einen flacheren Abstieg zu haben. Weiter ging es über den baumlosen Bergrücken, vorbei an einer riesigen weißen Reklametafel. Die bucht hier oben wohl niemand mehr.

Der Weg wurde flacher und zog sich in Richtung Gipfel. Wobei Gipfel vielleicht nicht das richtige Wort ist. Es handelte sich eher um eine enttäuschende Kuppe, die sich kaum von den anderen abhob. Wäre nicht ein rot-weißer Poller aufgebaut, würde man sich ernsthaft fragen, welcher der vielen Schutthaufen nun tatsächlich der „Gipfel“ sein soll. Von oben konnten wir auf beide Seen hinunterblicken. Durch das flache Gelände konnten wir sie aber nicht vollständig überblicken. Da war der Blick in den Himmel auf das herannahende schlechte Wetter  beeindruckender. Kräftige Windböen luden auch nicht dazu ein lange dort oben zu bleiben. Als kleiner Windschutz war der Poller allerdings wieder gut zu gebrauchen.



Durch eine kleine Rinne ging es wieder hinunter. Wir beschlossen erst ein paar Meter abzusteigen, bevor wir uns einen windstillen Pausenplatz aussuchten. Als wir weiterliefen kam dann tatsächlich auch noch einmal die Sonne raus.

Der Abstieg ging noch durch eine kleine Hochebene, bevor wir wieder an die Weggabelung kamen. Von hier ging es den Weg, den wir aufgestiegen waren, wieder bergab zum Parkplatz.

Tourenbilanz: Alles in allem eine nette Runde mit viel Aussicht. Die Vegetation war aber zumeist unverändert. Sieben Kilometer und 700 Höhenmeter.

QUELLE: 8Wheels

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