Mittwoch, 12. Juni 2013

Ohrid – die Perle Mazedoniens


Neben Spaziergängen durch schöne geschichtsträchtige Städte können in Mazedonien hohe Berge erklommen werden, die wunderbare Möglichkeiten auch zum Skifahren bieten. Glasklare Seen und tiefe Höhlen lassen ebenfalls die Herzen der Touristen höher schlagen. 

Ohrid – die Perle Mazedoniens
Einer der bekanntesten Urlaubsorte in Mazedonien ist zweifelsohne Ohrid. Die etwa 42000 Einwohner zählende Stadt am Ohridsee liegt im Südwesten des Landes, nicht weit von der albanischen Grenze entfernt. Ohrid, das auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht, blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Das belegen die imposanten Kirchen, Klöster und Moscheen, die nach ihrem Erbauer benannte Festung des Zaren Samoil, die archäologischen Ausgrabungsstätten etc. 
Was dem Ort einen einzigartigen Charme verleiht, sind die zahlreichen Kirchen, die in der Gegend um Ohrid liegen. Es sind insgesamt 365 an der Zahl  – eine für jeden Tag des Jahres. Besonders sehenswert sind die Kirche der Heiligen Sophia, die Kirche des Heiligen Johannes, sowie das Kloster des Heiligen Naum. Die Sophienkirche oder die Sophien-Kathedrale, wie sie wegen ihrer Größe und Form, manchmal genannt wird, beeindruckt durch Fresken aus dem 11. Jahrhundert. Ein echtes Prunkstück ist die Kirche des Heiligen Johannes, malerisch auf einem Felsvorsprung gelegen, der in den Ohridsee hineinragt. Das Kloster des Hl. Naum, Ende des 9. Jh. von einem Mönch gleichen Namens gegründet, befindet sich am Ufer des Sees, etwa 30 km südlich von Ohrid. Aufgrund seiner historischen Bedeutung gehört es zu den beliebtesten Touristenzielen des Balkanlandes. Außerdem ist Ohrid für seine Perlen berühmt. Die eigentlich aus dem Indischen Ozean stammenden Perlen, erhalten hier einen einzigartigen Glanz. Das Geheimnis der Veredelung  ist aber gut gehütet. Nur soviel sei verraten: Die Schuppen einer im Ohrid-See vorkommende Fischart geben den kleinen Kügelchen erst das gewisse Etwas. 

Der Ohridsee
Der ebenfalls von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Ohridsee gilt als einer der ältesten Seen auf der Welt. Europaweit ist er der älteste. Sein Alter wird auf ungefähr fünf Millionen Jahren geschätzt. Er soll fast 300 Meter tief sein. Seine Länge beträgt etwa 30 km. Was die Tiefe anbetrifft, nimmt er Platz sieben in Europa ein. Der Ohridsee, der einige nur auf dem Balkan vorkommende Fischarten beheimatet, ist neben dem Prespa- und dem Dojran-See einer der drei tektonischen Seen Mazedoniens. Allerdings ist er der größte und der schönste davon. Südöstlich des Sees liegt der Nationalpark Galicica, der das gesamte über 2250 m hohe Galicica-Gebirge umfasst und sich bis zum Prespasee erstreckt. Der Prespasee ist eine wahre Augenweide. Dort kann man eine der schönsten Landschaften bewundern. Die seltene und weitgehend unberührte Flora und Fauna des Sees und seiner Umgebung sind Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen